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<title>Barometer</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Barometer</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Ein <b>Barometer</b> ist ein <a href="Messger%C3%A4t" title="Messgerät">Messgerät</a> zur Bestimmung des statischen <a href="Luftdruck" title="Luftdruck">Luftdrucks</a> und damit eine Sonderform des <a href="Manometer" class="mw-redirect" title="Manometer">Manometers</a>.
</p><p>Wird es für meteorologische Zwecke eingesetzt, so zeigt es einen virtuellen Wert an, der dem <a href="Aerostatischer_Druck" class="mw-redirect" title="Aerostatischer Druck">aerostatischen Luftdruck</a> auf Meereshöhe entsprechen würde. Als Sonderfall kann es indirekt zur <a href="H%C3%B6henmessung" title="Höhenmessung">Höhenmessung</a> eingesetzt werden.
</p><p>Eine Weiterentwicklung des Barometers ist der <a href="Barograph" title="Barograph">Barograph</a>, der die zeitliche Entwicklung des Luftdrucks an einem Ort schriftlich oder elektronisch erfasst. Eine weitere Weiterentwicklung des Barometers ist das <a href="Mikrobarometer" title="Mikrobarometer">Mikrobarometer</a>, das in der Lage ist, auch winzige Druckunterschiede zu messen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Etymologie">Etymologie</h2></div>
<p>Der Begriff „Barometer“ wurde 1665/1666 durch den irischen Naturforscher <a href="Robert_Boyle" title="Robert Boyle">Robert Boyle</a> eingeführt. Er leitet sich vom <a href="Griechische_Sprache" title="Griechische Sprache">griechischen</a> <span lang="grc-Grek" class="Grek">βαρύς</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">barýs</span> „schwer, gedrückt“ bzw. <span lang="grc-Grek" class="Grek">βάρος</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">báros</span> „Schwere, Last“ und <span lang="grc-Grek" class="Grek">μέτρον</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">métron</span> „<a href="Ma%C3%9Feinheit" title="Maßeinheit">Maß</a>, Maßstab“ bzw. <span lang="grc-Grek" class="Grek">μετρεῖν</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">metreín</span> „messen“ ab.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_des_Barometers">Geschichte des Barometers</h2></div>
<p><a href="Georgius_Agricola" title="Georgius Agricola">Georgius Agricola</a> erwähnt den Luftdruck als Ursache für das Aufsteigen des Wassers in Saugpumpen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grundlagen">Grundlagen</h3></div>
<p>Zur Zeit <a href="Galileo_Galilei" title="Galileo Galilei">Galileis</a>, etwa um 1635, wurden die Ingenieure und <a href="Brunnenbau" title="Brunnenbau">Brunnenbauer</a> von <a href="Florenz" title="Florenz">Florenz</a> beauftragt, umfangreiche Bewässerungsanlagen in den Gärten des Palastes zu erbauen. Sie installierten <a href="Saugpumpe" title="Saugpumpe">Saugpumpen</a>, stellten aber erstaunt fest, dass diese nicht in der Lage waren, Wasser in eine Höhe von etwa 10 Meter anzusaugen. Galilei wurde eingeschaltet und beschrieb das Problem 1638 in seinen <i><a href="Discorsi_e_dimostrazioni_matematiche" title="Discorsi e dimostrazioni matematiche">Discorsi e dimostrazioni matematiche</a></i>, aber er starb 1642, ohne die Gelegenheit zur Ausarbeitung einer Lösung für dieses Problem gehabt zu haben. Galilei korrespondierte darüber schon 1630 mit <a href="Giovanni_Battista_Baliani" title="Giovanni Battista Baliani">Giovanni Battista Baliani</a>, der ein Wasser-Barometer baute.
</p><p>In seinen Aufzeichnungen, bereits aus dem Jahr 1614, ist zu lesen, dass er zwar über das Gewicht der Luft nachdachte und dieses als den 660ten Teil des Gewichts des Wassers bestimmte, allerdings hatte er hieraus keine weiteren Schlüsse gezogen. Die Idee, dass die Flüssigkeit nicht von der Saugpumpe angezogen, sondern durch den Druck der Luft in diese hineingetrieben wurde, stand im Widerspruch zu der damaligen Ansicht, dass das Wasser aufstiege, weil die Natur „Abscheu vor der Leere“ (lat. <i><a href="Vakuum#Horror_vacui" title="Vakuum">horror vacui</a></i>) habe.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erfindung_des_Quecksilber-Barometers_durch_Torricelli">Erfindung des Quecksilber-Barometers durch Torricelli</h3></div>
<p><a href="Evangelista_Torricelli" title="Evangelista Torricelli">Evangelista Torricelli</a> (1608–1647) folgte Galilei als Physiker am Hofe des <a href="Gro%C3%9Fherzogtum_Toskana" title="Großherzogtum Toskana">Großherzogs der Toskana</a> nach dessen Tod. Er nahm die Studien seines Vorgängers wieder auf und führte Experimente durch, um zu beweisen, dass es der Luftdruck war, der verhinderte, dass sich das Rohr vollständig entleerte, und dass immer eine bestimmte Quecksilbersäule bestehen blieb. Diese war ungefähr 76 cm hoch, unabhängig davon, wie weit er das Rohr ins Becken tauchte.
</p><p>Er schloss daraus, dass der Luftdruck auf die Oberfläche des Beckens das auf die Säulenfläche bezogene Gewicht der Quecksilbersäule ausgleicht, und dass analog das Wasser in den Pumpen nur bis etwa 10 Meter gefördert werden kann, wenn man mit der Pumpe ein Vakuum erzeugt. Er stellte zudem fest, dass die Quecksilbersäule sich mit der Zeit änderte und dass eine Abnahme der Höhe einer Schlechtwetterperiode vorausging. Damit erfand Torricelli im Jahre 1643 das Barometer.
</p><p>Da das offene Reservoir denkbar ungeeignet für den Transport des Messinstruments war, wurden verschiedene andere Lösungen erwogen. Man stellte zum Beispiel lederne poröse Reservoirs her, die an das Rohr angeschlossen wurden und die eine kleine Menge Quecksilber enthielten.
</p>
<p>Sir <a href="Robert_Boyle" title="Robert Boyle">Robert Boyle</a> bog das Barometerrohr nach oben, was zu einem „Siphon-Rohr“ führt, wie es auch heute noch verwendet wird.
</p><p>Der französische Physiker <a href="Ren%C3%A9_Descartes" title="René Descartes">René Descartes</a> (1596–1650) verbesserte das System von Torricelli, indem er eine Papierskala hinzufügte. Er ist zudem der Erste, der die Idee verbreitet, dass der Luftdruck mit der Höhe abnimmt.
</p><p>Dem niederländischen Physiker <a href="Christiaan_Huygens" title="Christiaan Huygens">Christiaan Huygens</a> wird eine bedeutende Verbesserung des Siphonbarometers zugeschrieben. Beim <i>Huygens-Barometer</i> ist das Quecksilber im offenen Schenkel mit einer gefärbten, nicht flüchtigen Flüssigkeit überschichtet. Das offene Rohr ist nach oben verlängert und hat im Ablesebereich einen wesentlich kleineren Querschnitt, als das Rohr der Quecksilbersäule. Dadurch bewirkt die druckbedingte Veränderung des Quecksilberniveaus eine entsprechend größere Änderung des Niveaus der Indikatorflüssigkeit. So kann der Luftdruck einfacher und genauer abgelesen werden.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Indikatorflüssigkeit vereinfacht außerdem die Ablesung, weil <a href="Kapillareffekt#Kapillardepression" title="Kapillareffekt">Kapillardepression</a> und konvexe Oberfläche des Quecksilbers dabei nicht stören. Die Bezeichnung <i>Kontra-Barometer</i> beschreibt, dass sich das Flüssigkeitsniveau im Ablesebereich entgegengesetzt zum Luftdruck sowie dem Niveau des Quecksilbers im geschlossenen Schenkel verhält.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Blaise_Pascal_und_der_Luftdruck">Blaise Pascal und der Luftdruck</h3></div>
<p>Der Luftdruck führt dazu, dass sich eine Quecksilbersäule von etwa 76 Zentimetern Höhe bildet, er reicht aber nicht aus, um den luftleeren Raum darüber zu füllen. Um das Jahr 1640 war die Frage, ob Luft ein Gewicht besitzt, unter den Wissenschaftlern eines der meistdiskutierten Themen.
</p><p><a href="Blaise_Pascal" title="Blaise Pascal">Blaise Pascal</a> konnte diese <i>Streitfrage</i> 1647 mit seinem berühmten Experiment <a href="Leere_in_der_Leere" title="Leere in der Leere"><i>vide dans le vide</i></a> beantworten. Pascal wiederholte darüber hinaus das Experiment von Torricelli, weil er wie Descartes davon überzeugt war, dass, wenn die Luft ein Gewicht hätte, das Quecksilber weniger hoch aufsteigen müsste, wenn man das Experiment in größerer Höhe durchführen würde. Dies bestätigte sich auch, wenn auch mit sehr geringer Genauigkeit, auf der Spitze des 52 Meter hohen Turms von Saint-Jacques in <a href="Paris" title="Paris">Paris</a>. Mit der Hilfe seines Schwagers Florin Perrier, der am Fuße des <a href="Puy_de_D%C3%B4me" title="Puy de Dôme">Puy de Dôme</a> wohnte, wiederholte er das Experiment am 19. September 1648. Er führte das Experiment in verschiedenen Höhen durch und stellte fest, dass die Höhe der Quecksilbersäule mit zunehmender Seehöhe tatsächlich abnimmt, und zwar um 1 mm je 10,5 m. Noch im darauffolgenden Monat veröffentlichte Pascal seine Ergebnisse in der Abhandlung <i>Récit de la grande expérience de l’équilibre des liqueurs</i>.
</p><p>Später benannte man die <a href="SI-Einheit" class="mw-redirect" title="SI-Einheit">SI-Einheit</a> für den Druck nach ihm als <a href="Pascal_(Einheit)" title="Pascal (Einheit)">Pascal</a>, was einem <a href="Newton_(Einheit)" title="Newton (Einheit)">Newton</a> pro <a href="Quadratmeter" title="Quadratmeter">Quadratmeter</a> entspricht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Magdeburger_Halbkugeln">Magdeburger Halbkugeln</h3></div>
<p><a href="Otto_von_Guericke" title="Otto von Guericke">Otto von Guericke</a> konnte <a href="1663" title="1663">1663</a> den Luftdruck mit den <a href="Magdeburger_Halbkugeln" title="Magdeburger Halbkugeln">Magdeburger Halbkugeln</a> nachweisen und erlangte damit vor allem in Deutschland Bekanntheit. Es handelt sich dabei um zwei dicht aneinanderliegende halbe Hohlkugeln, die auch durch entgegengesetzt ziehende Pferdegespanne nicht mehr voneinander getrennt werden konnten, sobald der kugelige Hohlkörper luftleer gepumpt, <a href="Vakuum" title="Vakuum">evakuiert</a> worden war. Nach diesem Prinzip arbeiten auch heute noch <a href="Unterdruckkabine" class="mw-redirect" title="Unterdruckkabine">Unterdruckkabinen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Spätere_Entwicklung"><span id="Sp.C3.A4tere_Entwicklung"></span>Spätere Entwicklung</h3></div>
<p>Erst ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurden Barometer von Instrumentenherstellern, Optikern und Uhrmachern hergestellt, zunächst zu wissenschaftlichen Zwecken, dann auch für den Hausgebrauch. Ab 1770 wurden auf den Skalen meteorologische Bezeichnungen hinzugefügt (gutes <a href="Wetter" title="Wetter">Wetter</a>, wechselhaft etc.).
</p><p>Im Jahre 1675 machte der Abt Picard, der nachts ein Quecksilberbarometer transportierte, eine merkwürdige Entdeckung. Bei jeder Bewegung erschien ein bläuliches <a href="Licht" title="Licht">Licht</a> aus dem Rohr. Dieses Phänomen wurde von <a href="Francis_Hauksbee" title="Francis Hauksbee">Francis Hauksbee</a>, einem Schüler von Boyle, untersucht, aber es wurde zu dieser Zeit noch keine befriedigende Erklärung gefunden. Aber ab diesem Zeitpunkt begann man, erste Untersuchungen über elektrische Entladungen in hoch verdünnten Gasen anzustellen. Man weiß heute, dass es Reibungen von Quecksilberatomen an der Glaswand sind, die diese Lichterscheinung bewirken (<a href="Tribolumineszenz" title="Tribolumineszenz">Tribolumineszenz</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Typen">Typen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Flüssigkeitsbarometer"><span id="Fl.C3.BCssigkeitsbarometer"></span>Flüssigkeitsbarometer</h3></div>
<p><b>Flüssigkeitsbarometer</b> bestehen aus einem mit einer <a href="Fl%C3%BCssigkeit" title="Flüssigkeit">Flüssigkeit</a> gefüllten, senkrechten Rohr, das am oberen Ende luftdicht verschlossen ist. Das untere Ende taucht in ein Vorratsgefäß, das ebenfalls die jeweilige Flüssigkeit enthält. Bei ausreichender Rohrlänge fließt die Flüssigkeit durch ihr Eigengewicht aus dem Rohr, wobei am oberen Ende ein <a href="Unterdruck" title="Unterdruck">Unterdruck</a> entsteht, der dem <a href="Dampfdruck" title="Dampfdruck">Dampfdruck</a> der Flüssigkeit entspricht. Der Luftdruck wirkt dem entgegen, so dass die Flüssigkeitssäule bei einer bestimmten Höhe zur Ruhe kommt<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Quecksilberbarometer">Quecksilberbarometer</h4></div>
<p>Am häufigsten wird hierbei <a href="Quecksilber" title="Quecksilber">Quecksilber</a> als Flüssigkeit genutzt, wobei man in diesem Fall von einem
<b>Quecksilberbarometer</b> spricht. Bei <a href="Normalbedingung" class="mw-redirect" title="Normalbedingung">Normalbedingungen</a> erreicht Quecksilber eine Höhe von 760 Millimetern, sodass für genaue Ergebnisse der abgelesene Wert rechnerisch auf die <a href="Standardbedingungen" title="Standardbedingungen">Standardbedingungen</a> korrigiert werden muss, wobei es zu beachten gilt, dass sich Quecksilber und Glasrohr bei einer <a href="Temperatur" title="Temperatur">Temperaturerhöhung</a> <a href="W%C3%A4rmeausdehnung" title="Wärmeausdehnung">ausdehnen</a>:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle p=p_{a}\cdot (1-0{,}000181\cdot T)}">
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<p>mit
</p>
<ul><li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle p}">
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<li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle p_{a}}">
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<li><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle T}">
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/ec7200acd984a1d3a3d7dc455e262fbe54f7f6e0.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.636ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle T}" loading="lazy"></span>: <a href="Raumtemperatur" title="Raumtemperatur">Raumtemperatur</a> in <a href="Grad_Celsius" title="Grad Celsius">°C</a></li>
<li><a href="Ausdehnungskoeffizient" title="Ausdehnungskoeffizient">Ausdehnungskoeffizient</a> von Quecksilber: 0,000181/K</li>
<li>Für genaue Messungen sind noch die <a href="Geographische_Breite" title="Geographische Breite">geographische Breite</a> und die Höhe zu berücksichtigen.</li>
<li>Relative Höhenunterschiede in Reservoirbecken und Rohr, durch deren unterschiedliche Querschnitte, werden durch eine Ableseskala mit „reduzierter Teilung“ berücksichtigt.</li></ul>
<p>Quecksilber wird verwendet, weil durch sein hohes <a href="Spezifisches_Gewicht" class="mw-redirect" title="Spezifisches Gewicht">spezifisches Gewicht</a> das Rohr kurz gehalten werden kann. Zum Vergleich müsste das Rohr bei <a href="Wasser" title="Wasser">Wasser</a> etwa 10 Meter lang sein. Zum anderen <a href="Verdunstung" title="Verdunstung">verdunstet</a> nur sehr wenig Quecksilber, trotz des geöffneten unteren Endes.
</p><p>Das erste Quecksilberbarometer wurde <a href="1643" title="1643">1643</a> von <a href="Evangelista_Torricelli" title="Evangelista Torricelli">Evangelista Torricelli</a> erfunden. Er beobachtete, dass sich die Höhe der Quecksilbersäule täglich veränderte und schloss daraus, dass sich auch der Luftdruck entsprechend ändert. Nach ihm wurde eine <a href="Ma%C3%9Feinheit" title="Maßeinheit">Einheit</a> zur Messung des Luftdrucks (1 <a href="Torr" title="Torr">Torr</a> = 1 <a href="Millimeter_Quecksilbers%C3%A4ule" title="Millimeter Quecksilbersäule">mm Hg</a>, entspricht ca. 133,32 <a href="Pascal_(Einheit)" title="Pascal (Einheit)">Pa</a>) benannt.
</p><p>Seit 2009 ist die Herstellung und der Verkauf von Quecksilberbarometern sowie anderen Messgeräten, welche Quecksilber in leicht zerbrechlichen Behältnissen enthalten, in Deutschland, als Umsetzung einer EU-Verordnung, verboten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Goethe-Barometer">Goethe-Barometer</h4></div>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Allgemeines">Allgemeines</h5></div>
<p>Das Prinzip eines Flüssigkeitsbarometers wird auch in leicht abgewandelter Form bei einem so genannten <b>Goethe-Barometer</b> genutzt, welches man auch als <b>Goethe-Glas</b>, <b>Goethe-Wetterglas</b>, <b>Donnerglas,</b> <b>Wetterglas</b> oder <b>Pinkelbarometer</b><sup id="cite_ref-:0_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bezeichnet. Hierbei handelt es sich um ein mit einer Flüssigkeit gefülltes, meist dekoratives Gefäß, welches an der Unterseite einen nach oben gestülpten und zur <a href="Erdatmosph%C3%A4re" title="Erdatmosphäre">Erdatmosphäre</a> hin offenen Schnabelhals besitzt, während das Hauptgefäß selbst gegenüber dem Luftdruck abgeschlossen ist. Bei niedrigem Luftdruck (oder bei steigender Temperatur) steigt daher der Flüssigkeitspegel im Schnabelhals und sinkt dementsprechend bei hohem Luftdruck. Bei schnell und stark sinkendem Luftdruck, der häufig einem Unwetter vorausgeht, kann die Flüssigkeitssäule so hoch steigen, dass die Flüssigkeit aus dem Schnabel tropft.<sup id="cite_ref-:0_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zwar hatte <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Goethe</a> ein solches Barometer in seinem Besitz, jedoch war er nicht der Erfinder dieses Barometertyps. Es ist unklar, wann und von wem es tatsächlich entwickelt wurde. Es dürfte aber so alt sein, wie das Aufkommen gläserner Gefäße mit Tülle. Daher gibt es zum Goethe-Glas etliche frühere Varianten, zu denen das Niederländische Donner- oder Wetterglas zählt, das bereits 1619 gesichert ist.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dem nach hinten geschlossenen Goethe-Barometer gehen karaffenförmige Wettergläser mit langer tief sitzender Tülle voraus, die sich bis in das 17. Jahrhundert hielten. Sie mussten noch am Hals durch einen Wachsstopfen abgedichtet werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Luftdruckmessungen_mit_dem_Goethe-Barometer">Luftdruckmessungen mit dem Goethe-Barometer</h5></div>
<p>Messungen des absoluten <a href="Luftdruck" title="Luftdruck">Luftdrucks</a> sind mit dem Goethe-Barometer nicht möglich, jedoch können Luftdruckänderungen gemessen werden, die innerhalb einiger Tage auftreten. Da die eingeschlossene Luft auch bei Temperaturänderungen ihr Volumen ändert, muss dazu die Änderung der Umgebungstemperatur im Beobachtungszeitraum gemessen werden. Außerdem müssen noch die Querschnittsfläche <i>A</i> des Schnabels und das Volumen <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle V_{0}}">
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle V_{0}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/7ae15ff9b845587dc4e1816f59c3fed0e71a132f.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.409ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle V_{0}}" loading="lazy"></span> der eingeschlossenen Luftmenge bestimmt werden. Die eingetretene Luftdruckänderung <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta p}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>p</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \Delta p}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0758c326125ad3d8b96e515c7fd69164ec587b81.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:3.105ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle \Delta p}" loading="lazy"></span> lässt sich dann aus der eingetretenen Höhenänderung <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta h}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>h</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \Delta h}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/af7b7e75abcd97007405341555a3958cc020265e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:3.275ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \Delta h}" loading="lazy"></span> des Flüssigkeitspegels mit folgender Näherungsformel berechnen (<a href="Wasser" title="Wasser">Wasser</a> als Flüssigkeit):
</p>
<dl><dd>G1: <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta p=\left({\frac {1+{\frac {\Delta T}{300}}}{1+{\frac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h}}-1\right)\cdot 1000-\Delta h}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>p</mi>
<mo>=</mo>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mn>1</mn>
<mo>+</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>T</mi>
</mrow>
<mn>300</mn>
</mfrac>
</mrow>
</mrow>
<mrow>
<mn>1</mn>
<mo>+</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>A</mi>
<msub>
<mi>V</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>h</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mn>1</mn>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mn>1000</mn>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>h</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \Delta p=\left({\frac {1+{\frac {\Delta T}{300}}}{1+{\frac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h}}-1\right)\cdot 1000-\Delta h}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/16be6514fe7dc6d4b31e791da9cb6f5efd952a02.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -3.838ex; width:39.137ex; height:8.843ex;" alt="{\displaystyle \Delta p=\left({\frac {1+{\frac {\Delta T}{300}}}{1+{\frac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h}}-1\right)\cdot 1000-\Delta h}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Hier werden nur die <a href="Physikalische_Gr%C3%B6%C3%9Fe#Zahlenwert_und_Einheit" title="Physikalische Größe">Maßzahlen</a> der <a href="Physikalische_Gr%C3%B6%C3%9Fe" title="Physikalische Größe">physikalischen Größen</a> eingesetzt, die sich bei Verwendung der Einheiten gemäß der folgenden Tabelle ergeben:
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th>
</th>
<th>Bedeutung
</th>
<th>Einheit für Formel
</th>
<th>typische Werte
</th></tr>
<tr>
<td><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta T}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>T</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \Delta T}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e61e7deb9c7c7b7dda762b0935e757add2acc559.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:3.572ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \Delta T}" loading="lazy"></span>
</td>
<td>Temperaturänderung seit Beginn der Messung
</td>
<td style="text-align:center">Grad <a href="Celsius" class="mw-redirect" title="Celsius">Celsius</a>
</td>
<td style="text-align:center">−5 bis +5
</td></tr>
<tr>
<td><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle A}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>A</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle A}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/7daff47fa58cdfd29dc333def748ff5fa4c923e3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.743ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle A}" loading="lazy"></span>
</td>
<td>Querschnittsfläche des Schnabels
</td>
<td style="text-align:center"><a href="Cm%C2%B2" class="mw-redirect" title="Cm²">cm²</a>
</td>
<td style="text-align:center">0,6
</td></tr>
<tr>
<td><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle V_{0}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>V</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle V_{0}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/7ae15ff9b845587dc4e1816f59c3fed0e71a132f.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.409ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle V_{0}}" loading="lazy"></span>
</td>
<td>Volumen der eingeschlossenen Luft
</td>
<td style="text-align:center"><a href="Cm%C2%B3" class="mw-redirect" title="Cm³">cm³</a>
</td>
<td style="text-align:center">100
</td></tr>
<tr style="vertical-align:top">
<td><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta h}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>h</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \Delta h}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/af7b7e75abcd97007405341555a3958cc020265e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:3.275ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \Delta h}" loading="lazy"></span>
</td>
<td>Änderung der Höhe der Wassersäule im Schnabel seit Beginn der Messung
</td>
<td style="text-align:center">cm
</td>
<td style="text-align:center">−5 bis +5
</td></tr>
<tr>
<td><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta p}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>p</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \Delta p}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0758c326125ad3d8b96e515c7fd69164ec587b81.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:3.105ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle \Delta p}" loading="lazy"></span>
</td>
<td>Luftdruckänderung seit Beginn der Messung
</td>
<td style="text-align:center"><a href="HPa" class="mw-redirect" title="HPa">hPa</a>
</td>
<td style="text-align:center">−20 bis +20<br>
</td></tr>
</tbody></table>
<p>Grundlage der Gleichung G1 ist die <a href="Thermische_Zustandsgleichung_idealer_Gase" title="Thermische Zustandsgleichung idealer Gase">Thermische Zustandsgleichung idealer Gase</a>, auch allgemeine Gasgleichung genannt, in der Form: <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\frac {p_{1}V_{1}}{T_{1}}}={\frac {p_{0}V_{0}}{T_{0}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<msub>
<mi>p</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>V</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<msub>
<mi>T</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<msub>
<mi>p</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>V</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<msub>
<mi>T</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\frac {p_{1}V_{1}}{T_{1}}}={\frac {p_{0}V_{0}}{T_{0}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/5a3f737ae890bfb825536b11da5c374a393d695b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.338ex; width:14.037ex; height:5.843ex;" alt="{\displaystyle {\frac {p_{1}V_{1}}{T_{1}}}={\frac {p_{0}V_{0}}{T_{0}}}}" loading="lazy"></span>
</p><p>Berücksichtigt man neben der Temperaturänderung des Gases auch die Volumenänderung der eingeschlossenen Luft infolge der Änderung der Höhe der Flüssigkeitssäule im Schnabel, so erhält man:<sup id="cite_ref-Ucke85_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ucke85-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>G2: <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta p=\left({\frac {1+{\frac {\Delta T}{T_{0}}}}{1+{\frac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h}}-1\right)\cdot (p_{L}+p_{h})-g\cdot \rho \cdot \Delta h\cdot \left(1+{\tfrac {A}{A_{1}}}\right)}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>p</mi>
<mo>=</mo>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mn>1</mn>
<mo>+</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>T</mi>
</mrow>
<msub>
<mi>T</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
</mrow>
<mrow>
<mn>1</mn>
<mo>+</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>A</mi>
<msub>
<mi>V</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>h</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mn>1</mn>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mo stretchy="false">(</mo>
<msub>
<mi>p</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>L</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>+</mo>
<msub>
<mi>p</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>h</mi>
</mrow>
</msub>
<mo stretchy="false">)</mo>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>g</mi>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi>ρ<!-- ρ --></mi>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>h</mi>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<mn>1</mn>
<mo>+</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="false" scriptlevel="0">
<mfrac>
<mi>A</mi>
<msub>
<mi>A</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mstyle>
</mrow>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \Delta p=\left({\frac {1+{\frac {\Delta T}{T_{0}}}}{1+{\frac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h}}-1\right)\cdot (p_{L}+p_{h})-g\cdot \rho \cdot \Delta h\cdot \left(1+{\tfrac {A}{A_{1}}}\right)}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0e37eb292f737e0f221886168ea3eab49d666eb5.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -3.838ex; width:61.04ex; height:8.843ex;" alt="{\displaystyle \Delta p=\left({\frac {1+{\frac {\Delta T}{T_{0}}}}{1+{\frac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h}}-1\right)\cdot (p_{L}+p_{h})-g\cdot \rho \cdot \Delta h\cdot \left(1+{\tfrac {A}{A_{1}}}\right)}" loading="lazy"></span>
</p><p>Hier treten noch folgende Größen auf:
</p><p><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle T_{0}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>T</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle T_{0}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/55b9e7d7b96196b5a6a26f4349caa3ac82fd67e3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.412ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle T_{0}}" loading="lazy"></span> ist die Umgebungstemperatur zu Beginn der Messung. Sie kann ohne großen Fehler mit 300 K eingesetzt werden. Gemessen werden muss sie dennoch, weil man <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta T}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>T</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \Delta T}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e61e7deb9c7c7b7dda762b0935e757add2acc559.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:3.572ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \Delta T}" loading="lazy"></span> braucht.
</p><p><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle g}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>g</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle g}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d3556280e66fe2c0d0140df20935a6f057381d77.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.116ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle g}" loading="lazy"></span> ist der Ortfaktor. Er kann mit 10 N/kg eingesetzt werden.
</p><p><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \rho =10^{3}\,\mathrm {\tfrac {kg}{m^{3}}} }">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>ρ<!-- ρ --></mi>
<mo>=</mo>
<msup>
<mn>10</mn>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>3</mn>
</mrow>
</msup>
<mspace width="thinmathspace"></mspace>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="false" scriptlevel="0">
<mfrac>
<mrow>
<mi mathvariant="normal">k</mi>
<mi mathvariant="normal">g</mi>
</mrow>
<msup>
<mi mathvariant="normal">m</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>3</mn>
</mrow>
</msup>
</mfrac>
</mstyle>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \rho =10^{3}\,\mathrm {\tfrac {kg}{m^{3}}} }</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/59df46b92c8d1ec3064c96ffeb11ab3c080a3660.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.505ex; width:11.103ex; height:4.343ex;" alt="{\displaystyle \rho =10^{3}\,\mathrm {\tfrac {kg}{m^{3}}} }" loading="lazy"></span> ist die Dichte von Wasser.
</p><p><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle p_{L}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>p</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>L</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle p_{L}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/783fca071e54a7ae8536b7bf132d89f8a7e06e76.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; margin-left: -0.089ex; width:2.61ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle p_{L}}" loading="lazy"></span> ist der äußere Luftdruck zu Beginn der Messung. Er kann näherungsweise gleich <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle 10^{5}\,{\text{Pa}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mn>10</mn>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>5</mn>
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</msup>
<mspace width="thinmathspace"></mspace>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>Pa</mtext>
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</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle 10^{5}\,{\text{Pa}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/238141dbd34d863ab61448dd2ad23804cd18dd5a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:6.512ex; height:2.676ex;" alt="{\displaystyle 10^{5}\,{\text{Pa}}}" loading="lazy"></span> gesetzt werden.
</p><p><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle p_{h}}">
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<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mi>p</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>h</mi>
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</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle p_{h}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e40f317d00b5c90a0c6020fb7e8ae047cb03b4f2.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; margin-left: -0.089ex; width:2.438ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle p_{h}}" loading="lazy"></span> ist der Schweredruck der Wassersäule im Schnabel zu Beginn der Messung. Er kann gegenüber <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle p_{L}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>p</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>L</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle p_{L}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/783fca071e54a7ae8536b7bf132d89f8a7e06e76.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; margin-left: -0.089ex; width:2.61ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle p_{L}}" loading="lazy"></span> vernachlässigt werden.
</p><p><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle A_{1}}">
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</msub>
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle A_{1}}</annotation>
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/6bc2435b217c1a0f46f8a517ffa225c6f9440e81.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.797ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle A_{1}}" loading="lazy"></span> ist die Größe der Wasseroberfläche im Gefäß. Der Quotient <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\tfrac {A}{A_{1}}}}">
<semantics>
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<mi>A</mi>
<msub>
<mi>A</mi>
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<mn>1</mn>
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</msub>
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</mstyle>
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\tfrac {A}{A_{1}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/6ba7fa71c9cbd6d960743129f606c894628ad5a3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.671ex; width:2.9ex; height:4.176ex;" alt="{\displaystyle {\tfrac {A}{A_{1}}}}" loading="lazy"></span> kann vernachlässigt werden.
</p><p>Setzt man diese Werte in G2 ein und will man zweckmäßigerweise die Größen in cm, cm² und cm³ einsetzen und das Ergebnis in hPa erhalten, so führt dies auf Gleichung G1. Mit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\tfrac {1}{1+{\tfrac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h}}\approx 1-{\tfrac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h}">
<semantics>
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<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mn>1</mn>
<mrow>
<mn>1</mn>
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<mi>A</mi>
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<mn>0</mn>
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</msub>
</mfrac>
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</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>h</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mstyle>
</mrow>
<mo>≈<!-- ≈ --></mo>
<mn>1</mn>
<mo>−<!-- − --></mo>
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<mi>V</mi>
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</msub>
</mfrac>
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</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>h</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\tfrac {1}{1+{\tfrac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h}}\approx 1-{\tfrac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/a11649f97a6fa5f6804e0827fa6568821b5d772b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -3.671ex; width:23.017ex; height:6.176ex;" alt="{\displaystyle {\tfrac {1}{1+{\tfrac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h}}\approx 1-{\tfrac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h}" loading="lazy"></span> und Vernachlässigung von dem Quotienten <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\tfrac {A}{A_{1}}}\ll 1}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="false" scriptlevel="0">
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<mi>A</mi>
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<mi>A</mi>
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<mn>1</mn>
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</msub>
</mfrac>
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</mrow>
<mo>≪<!-- ≪ --></mo>
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</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\tfrac {A}{A_{1}}}\ll 1}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/2443f5dbdabef0a270e8ea7daa2259a44125b8fc.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.671ex; width:7.677ex; height:4.176ex;" alt="{\displaystyle {\tfrac {A}{A_{1}}}\ll 1}" loading="lazy"></span> vereinfacht sich die Formel G2 auf<sup id="cite_ref-Ucke85_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-Ucke85-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>G3: <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta p=({\tfrac {\Delta T}{T_{0}}}-{\tfrac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h)\cdot p_{L}-g\cdot \rho \cdot \Delta h}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>p</mi>
<mo>=</mo>
<mo stretchy="false">(</mo>
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<mfrac>
<mrow>
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>T</mi>
</mrow>
<msub>
<mi>T</mi>
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</msub>
</mfrac>
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</mrow>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
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<mi>V</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
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</msub>
</mfrac>
</mstyle>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>h</mi>
<mo stretchy="false">)</mo>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
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<mi>p</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>L</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>g</mi>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
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<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>h</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \Delta p=({\tfrac {\Delta T}{T_{0}}}-{\tfrac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h)\cdot p_{L}-g\cdot \rho \cdot \Delta h}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/b77ba5fd1b4dd119b34a21b1c9d340a410a9b882.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.671ex; width:37.787ex; height:4.176ex;" alt="{\displaystyle \Delta p=({\tfrac {\Delta T}{T_{0}}}-{\tfrac {A}{V_{0}}}\cdot \Delta h)\cdot p_{L}-g\cdot \rho \cdot \Delta h}" loading="lazy"></span>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Dosenbarometer">Dosenbarometer</h3></div>
<p>Bei <b>Dosenbarometern</b>, auch <b>Aneroidbarometern</b> (von <a href="Griechische_Sprache" title="Griechische Sprache">griechisch</a> <span lang="el-Grek" class="Grek">α-νηρός</span> „a-nerós“ „nicht flüssig“), wird ein dosenartiger Hohlkörper aus dünnem Blech durch den Luftdruck verformt. Die Dose ist evakuiert mit einem Restdruck von etwa 5 mbar (= 5 hPa = 500 Pa). Mit dem Rest-Inhalt wird die Änderung des <a href="Elastizit%C3%A4tsmodul" title="Elastizitätsmodul">Elastizitätsmoduls</a> des Dosenmaterials durch die Temperatur <a href="Kompensation_(Technik)" title="Kompensation (Technik)">kompensiert</a>. Neuere Materialien wie Dosen aus Kupfer-Beryllium und andere Methoden der Temperaturkompensation benötigen nicht diesen Restdruck.
</p><p>Ein derartiger Hohlkörper wird nach seinem französischen Erfinder <a href="Lucien_Vidie" title="Lucien Vidie">Lucien Vidie</a> (1805–1866) auch <i>Vidie-Dose</i> genannt. Das erste Patent Vidies stammt aus dem Jahr 1844, Vidie begann 1848 mit der Herstellung von Barometern. Er nannte seine Erfindung <i>baromètre anéroïde</i>. 1849 meldete Eugene Bourdon sein Röhrenbarometer zum Patent an. Er bezeichnete es mit <i>baromètre metallique</i>. Vidie sah darin eine Patentverletzung und prozessierte jahrelang über mehrere Instanzen, bis er letztlich Recht bekam. Nach Ablauf des Patents von Vidie (1859) erschienen mehrere französische Hersteller, beispielsweise PHBN und Dubois & Casse. PHBN nannte sein Barometer <i>barometre holosterique</i>. Vidie suchte eine Firma, die sein Lebenswerk weiterentwickelt. Die Uhrenmanufaktur Breguet sah er dazu als geeignet an. Er überließ der Firma seine Produktionsstätte, alle Werkzeuge und Maschinen, neuere Patentrechte und die Erlaubnis den Namen „aneroide“ zu verwenden. Um 1870, nach etwa 10.000 produzierten Barometern stellte Breguet die Fertigung ein, die Produktionsstätte übernahm nun die Firma Lion & Guichard.
</p><p>Ab 1872 gab es mit Gotthilf Lufft<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> auch in Deutschland einen ersten Hersteller für Dosenbarometer<sup id="cite_ref-Freunde_alter_Wetterstationen_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Freunde_alter_Wetterstationen-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, der die Vidie-Dose weiterentwickelte und 1909 ein Patent anmeldete.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bessere Barometer oder Barographen benutzen einen Stapel von bis zu acht derartiger „Dosen“ übereinander, um die <a href="Empfindlichkeit_(Technik)" title="Empfindlichkeit (Technik)">Empfindlichkeit</a> der Messung zu erhöhen. Über eine Mechanik wird diese Verformung, bei steigendem Luftdruck eine <a href="Kompressionsmodul" title="Kompressionsmodul">Verdichtung</a> und bei sinkendem Luftdruck eine <a href="W%C3%A4rmeausdehnung" title="Wärmeausdehnung">Ausdehnung</a>, auf einen Zeiger übertragen. Vidie-Dosen werden in der Luftfahrt auch beim <a href="H%C3%B6henmesser" title="Höhenmesser">Höhenmesser</a>, <a href="Variometer" title="Variometer">Variometer</a> und <a href="Fahrtmesser" title="Fahrtmesser">Fahrtmesser</a> eingesetzt. Ein <a href="Druckmikrofon" title="Druckmikrofon">Druckmikrofon</a> arbeitet ebenfalls nach diesem Prinzip.
</p><p>Ein Problem ist die Temperaturempfindlichkeit eines solchen Systems: die Bestandteile der Dose zeigen eine <a href="W%C3%A4rmeausdehnung" title="Wärmeausdehnung">thermische Volumenausdehnung</a>. Daher werden für ihren Bau spezielle <a href="Legierung" title="Legierung">Legierungen</a> verwendet, bei denen mehrere Komponenten sich nach ihrem Temperaturverhalten gegenseitig kompensieren und so den störenden Effekt der Wärmeausdehnung reduzieren. Trotzdem gibt es temperaturbedingte <a href="Messfehler" class="mw-redirect" title="Messfehler">Messfehler</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Röhrenbarometer"><span id="R.C3.B6hrenbarometer"></span>Röhrenbarometer</h3></div>
<p>Ein Röhrenbarometer, nach einem Entwickler <i>Bourdonbarometer</i>, enthält ein gebogenes Rohr. Um es in Richtung der Kurvung selektiv biegeweicher zu machen, ist es häufig mit ovalem Querschnitt geformt. Biegt man diese Bourdonfeder – elastisch – in Richtung ihrer Kurvung reduziert sich ihr Innenvolumen. Wird umgekehrt das Rohr innen einem Überdruck ausgesetzt, vergrößert es sein Volumen graduell, indem es sich entgegen seiner Kurvung ein wenig streckt. Die vom Druck abhängige Verformung wird auf einen Zeiger vor einer Skala übertragen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mikrosysteme">Mikrosysteme</h2></div>
<p>Elektronische Barometer auf der Basis von <a href="Mikrosystem_(Technik)" title="Mikrosystem (Technik)">Mikrosystemen</a> (MEMS) sind seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts verbreitet. Mit dem Aufkommen von Smartphones und Drohnen werden diese <b>Luftdrucksensoren</b> in hohen Stückzahlen produziert. Sie haben inklusive Gehäuse eine Größe von wenigen mm³ und eine relative Genauigkeit im Bereich von ±0,12 hPa, was einem Höhenunterschied von ±1 m entspricht. Über Schnittstellen wie <a href="I%C2%B2C" title="I²C">I²C</a> oder <a href="Serial_Peripheral_Interface" title="Serial Peripheral Interface">SPI</a> lassen sich die Luftdruckdaten – häufig zusammen mit Temperaturdaten – auslesen und weiter verarbeiten.<sup id="cite_ref-books-BXhvDwAAQBAJ-79_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-books-BXhvDwAAQBAJ-79-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anwendungen">Anwendungen</h2></div>
<p>Barometer werden meist in der <a href="Meteorologie" title="Meteorologie">Meteorologie</a> verwendet und gehören hier als Standardinstrument zu nahezu jeder <a href="Wetterstation" title="Wetterstation">Wetterstation</a>. Da der Luftdruck mit der Höhe abnimmt, dienen sie auch als <a href="Altimeter" class="mw-redirect" title="Altimeter">Höhenmesser</a> (Altimeter) in <a href="Flugzeug" title="Flugzeug">Flugzeugen</a>. Wird nicht der Luftdruck der <a href="Erdatmosph%C3%A4re" title="Erdatmosphäre">Erdatmosphäre</a>, sondern ein künstlich erzeugter <a href="%C3%9Cberdruck" title="Überdruck">Über-</a> oder <a href="Unterdruck" title="Unterdruck">Unterdruck</a> gemessen, so spricht man von einem <a href="Manometer" class="mw-redirect" title="Manometer">Manometer</a>. Ein weiteres verwandtes Gerät ist das <a href="Variometer" title="Variometer">Variometer</a>, das über die Veränderung des Luftdruckes eine Höhenänderung anzeigt (siehe auch <a href="Hypsobarometer" title="Hypsobarometer">Hypsobarometer</a>, <a href="H%C3%B6henschreiber" title="Höhenschreiber">Höhenschreiber</a> und <a href="Luftdruckmessung_in_der_Luftfahrt" class="mw-redirect" title="Luftdruckmessung in der Luftfahrt">Luftdruckmessung in der Luftfahrt</a>). Der Verlauf einer Luftdruckänderung wird mit <a href="Barograph" title="Barograph">Barographen</a> aufgezeichnet.
</p><p>Oft werden Barometer, meist minderer Qualität, in den mittleren <a href="Breitengrad" class="mw-redirect" title="Breitengrad">Breitengraden</a> als „Wetteranzeigen“ verwendet, da sich Luftdruckänderungen und „schlechtes“ bzw. „gutes“ Wetter hier gegenseitig teilweise beeinflussen. Grund hierfür ist, dass der <a href="Front_(Meteorologie)" title="Front (Meteorologie)">Frontendurchzug</a> dynamischer <a href="Tiefdruckgebiet" title="Tiefdruckgebiet">Tiefdruckgebiete</a> eine typische Luftdruckänderung zur Folge hat. Ein steigender Luftdruck wird dabei als Anzeichen für gutes Wetter und ein fallender Luftdruck als Anzeichen für schlechtes Wetter interpretiert. Da diese Tendenzen jedoch nur in bestimmten Fällen meteorologisch zu rechtfertigen sind und auch Schlechtwetterereignisse mit einem steigenden Luftdruck einhergehen können, stellen diese nur eine sehr grobe <a href="Wettervorhersage" title="Wettervorhersage">Wettervorhersage</a> dar.
</p><p>
Eine große Bedeutung allerdings erlangte das Barometer in der Schifffahrt; denn hier spielt die kurzfristige Wetterprognose eine größere Rolle. In der Entwicklung von Schiffsbarometern war England führend. Schiffsbarometer funktionierten nach dem Torricellischen Prinzip, waren ca. einen Meter hoch und wurden in der Schifffahrt bis in die 1960er Jahre verwendet. Sie mussten gegenüber herkömmlichen, stationären Barometern im Wesentlichen zwei zusätzliche Anforderungen erfüllen: zum einen sollten sie großen Erschütterungen standhalten. Beim Abfeuern von Kanonen (des eigenen Schiffes) zerbrachen die Quecksilbersäulen regelmäßig. Der britische Admiral Robert Fitzroy entwickelte in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts deswegen das sog. Gun Marine Barometer. Es zeichnete sich dadurch aus, dass die Quecksilbersäule in weichem Gummi („Indian Rubber“) gelagert wurde. Fortan zerbrachen sie beim Kanonenabschuss nicht mehr.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> </p>
<p>Die zweite Anforderung an das Schiffsbarometer war: es sollte auch bei Krängung des Schiffes (Schieflage) senkrecht verbleiben, um auch dann das Barometer nutzen zu können. Dies betraf nicht nur die Kriegs-, sondern auch die Handelsmarine einschl. der Fischerei. Das Problem wurde gelöst, indem die Schiffsbarometer <a href="Kardanische_Aufh%C3%A4ngung" title="Kardanische Aufhängung">kardanisch aufgehängt</a> wurden. Die Kardanik sorgte nun für die immer gleiche, senkrechte Position. Ab 1848 wurden mechanische Barometer in größeren Stückzahlen hergestellt und verdrängten diese Art von Schiffsbarometern. Diese konnten auch bei starkem Seegang genau abgelesen werden, auch zeigten sie kleine Luftdruckschwankungen exakter an.
</p><p>In Kombination mit anderen Messgeräten finden Barometer in <a href="Aerograph" title="Aerograph">Aerographen</a> Verwendung.
</p><p>Zu Lehrzwecken ist am Meteorologischen Institut der Ludwig-Maximilians Universität München ein zehn Meter hohes Wasserbarometer aufgebaut. Hier kann auch der Einfluss des Dampfdruckes in dem Raum über der Wassersäule gezeigt werden.
</p><p>Eine sehr interessante Anwendung des Dosenaneroids besteht in der selbsttätigen <a href="Kompensation_(Uhr)" title="Kompensation (Uhr)">Kompensation</a> der Einflüsse des schwankenden Luftdrucks auf <a href="Pr%C3%A4zisionspendeluhr" title="Präzisionspendeluhr">Präzisionspendeluhren</a>. Der Astronom Professor Bernhard Wanach schlug im 19. Jahrhundert erstmals die Anwendung eines Dosenbarometers an Pendelstäben vor. Die Anordnung der sogenannten <i>Aneroiddosenkompensation</i> besteht aus mehreren in Serie geschalteten Dosen, die mit einem Auflagegewicht belastet sind. Das Gewicht wird von den Dosen in Abhängigkeit vom Luftdruck längs des Pendelstabs bewegt und ändert so das <a href="Tr%C3%A4gheitsmoment" title="Trägheitsmoment">Trägheitsmoment</a> des <a href="Pendel" title="Pendel">Pendels</a>. Noch heute werden mit genau berechneten Luftdruckkompensationsinstrumenten bei Präzisionspendeluhren hervorragende Ergebnisse erzielt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Im_übertragenen_Sinn"><span id="Im_.C3.BCbertragenen_Sinn"></span>Im übertragenen Sinn</h2></div>
<p>Aufgrund seiner Verwendung zur Wettervorhersage werden auch andere Prognoseinstrumente umgangssprachlich als „Barometer“ bezeichnet. So spricht man von Börsenbarometern (zur Vorhersage von Aktienkursen), Wahlbarometern (zur Vorhersage der Stimmabgabe) etc.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>F. A. Hegenberg: <i>Unterricht im Höhenmessen mit dem Barometer nach den neuesten in der Physik gemachten und hierher gehörigen Entdekungen</i>. Appuns, Bunzlau 1828 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-506941">Digitalisat</a></li>
<li>Johann Gottlieb Wiemann: <i>Anleitung zum Höhenmessen mit dem Barometer</i>. 2. Auflage. Arnold, Dresden [u. a.] 1828 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-507004">Digitalisat</a></li>
<li>Bert Bolle, „Alte Barometer“, 1980, ISBN 3-7667-0534-2</li>
<li>Edwin Banfield, „The Italian Influence on English Barometers from 1780“, 1993, Baros Books, ISBN 0-948382-07-4</li>
<li>Philip R. Collins, „Care and Restoration of Barometers“, 1990, Baros Books, ISBN 0-948382-05-8</li>
<li>Philip R. Collins, „Fitzroy and his barometers“, 2007, Baros Books, ISBN 978-0-948382-14-7</li>
<li>Bear-Admiral Fitzroy, "Barometer and Weather Guide; Board of Trade; 1859, Druck auf Abruf möglich bei www.leopoldclassiclibrary.com</li>
<li>John H. Morrison, „Are there Equinoctial Storms? Development of the Marine Barometer in American Waters“, 1911, Leopold Classic Library</li>
<li>Edwin Banfield, „Antique Barometers“, 1976, reprinted 1996, Baros Books, ISBN 0-948382-04-X</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Bildungsbarometer" title="Bildungsbarometer">Bildungsbarometer</a></li>
<li><a href="Barometer-Frage" title="Barometer-Frage">Barometer-Frage</a></li>
<li><a href="Pascals_Barometer" title="Pascals Barometer">Pascals Barometer</a>, Lehrstück der Lehrkunstdidaktik</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Barometers?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Barometers</a></span></b> – Sammlung von Bildern und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Beschreibung_eines_Maximum-_und_Minimum-Barometers,_und_einige_Bemerkungen_hier%C3%BCber" class="extiw external" title="s:Beschreibung eines Maximum- und Minimum-Barometers, und einige Bemerkungen hierüber">Wikisource: Beschreibung eines Maximum- und Minimum-Barometers, und einige Bemerkungen hierüber</a></b> – Quellen und Volltexte</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Beschreibung_zweier_Gef%C3%A4%C3%9Fbarometer,_das_eine_mit_constantem,_das_andere_mit_ver%C3%A4nderlichem_Niveau,_nebst_Tafel_zur_Berichtigung_der_Capillardepression" class="extiw external" title="s:Beschreibung zweier Gefäßbarometer, das eine mit constantem, das andere mit veränderlichem Niveau, nebst Tafel zur Berichtigung der Capillardepression">Wikisource: Beschreibung zweier Gefäßbarometer, das eine mit constantem, das andere mit veränderlichem Niveau, nebst Tafel zur Berichtigung der Capillardepression</a></b> – Quellen und Volltexte</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Barometer" class="extiw external" title="wikt:Barometer">Wiktionary: Barometer</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.barometerworld.co.uk/">Das Barometer World Museum mit über 100 historischen Barometern in Merton, Devon</a></li>
<li><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://www.tomlom.de/flasche/flasche.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tomlom.de/flasche/flasche.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.tomlom.de</span><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tomlom.de/flasche/flasche.html">Eine Sammlung von Wettergläsern auch Goethebarometer genannt; dazu weiter Erläuterungen zur Geschichte des Wetterglases</a> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2025. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.tomlom.de/flasche/flasche.html">Suche in Webarchiven</a>)</small></li>
<li><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://www.hjena.de/Goethe-Barometer/Goethe-Barometer.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hjena.de/Goethe-Barometer/Goethe-Barometer.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.hjena.de</span><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hjena.de/Goethe-Barometer/Goethe-Barometer.pdf">Grundlagen zur Luftdruckmessung mit dem Goethe-Barometer unter Berücksichtigung von Temperaturänderungen</a> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2025. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.hjena.de/Goethe-Barometer/Goethe-Barometer.pdf">Suche in Webarchiven</a>)</small> (PDF; 265 kB)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Georgius_Agricola" title="Georgius Agricola">Georgius Agricola</a>: <i>De re metallica.</i> Band 6. Um 1550.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.leifiphysik.de/mechanik/druck-und-auftrieb/ausblick/huygens-barometer"><i>HUYGENS-Barometer.</i></a> In: <i>leifiphysik.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 10. September 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABarometer&rft.title=HUYGENS-Barometer&rft.description=HUYGENS-Barometer&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.leifiphysik.de%2Fmechanik%2Fdruck-und-auftrieb%2Fausblick%2Fhuygens-barometer"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.leifiphysik.de/mechanik/druck-und-auftrieb/ausblick/eco-celli-barometer">Funktion eines Flüssigkeitsthermometer</a></span>
</li>
<li id="cite_note-:0-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.weimar-tourist.de/goethe-barometer.html"><i>Goethe Barometer - Wetterbeobachtung zu Goethes Zeiten.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 21. August 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABarometer&rft.title=Goethe+Barometer+-+Wetterbeobachtung+zu+Goethes+Zeiten&rft.description=Goethe+Barometer+-+Wetterbeobachtung+zu+Goethes+Zeiten&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.weimar-tourist.de%2Fgoethe-barometer.html"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Ucke, Hans-Joachim Schlichting: <i>Das Goethe-Barometer.</i> In: <i>Physik in unserer Zeit.</i> Band 24, 1993, S. 91–92. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hjschlichting.wordpress.com/1993/02/16/das-goethe-barometer/">Online</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Ucke85-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Ucke85_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ucke85_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Christian Ucke, H. Joachim Schlichting: <cite style="font-style:italic">Physik und Spaß - Physik zum Mitdenken und Nachmachen</cite>. 1. Auflage. WILEY-VCH, Weinheim 2011, ISBN 978-3-527-40950-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>85</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Barometer&rft.au=Christian+Ucke%2C+H.+Joachim+Schlichting&rft.btitle=Physik+und+Spa%C3%9F+-+Physik+zum+Mitdenken+und+Nachmachen&rft.date=2011&rft.edition=1.&rft.genre=book&rft.isbn=9783527409501&rft.pages=85&rft.place=Weinheim&rft.pub=WILEY-VCH" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Gotthilf Lufft, Firmengründer von Mech. Werkstätte G. Lufft, heute <a href="G._Lufft_Mess-_und_Regeltechnik" title="G. Lufft Mess- und Regeltechnik">G. Lufft Mess- und Regeltechnik</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-Freunde_alter_Wetterstationen-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Freunde_alter_Wetterstationen_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140601003751/http://www.freunde-alter-wetterinstrumente.de/14bargal07.htm">Webauftritt Freunde alter Wetterstationen</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 1. Juni 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), Quelle für geschichtlichen Hintergrund der Firma G. Lufft.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Patent <a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/biblio?locale=de_EP&CC=US&NR=983916A&FT=D&KC=A">US983916A</a>: <i>Aneroid Barometer.</i> Angemeldet am <span style="white-space:nowrap;">4. Juni 1909</span>, veröffentlicht am <span style="white-space:nowrap;">14. Februar 1911</span>, Erfinder: Gotthilf Lufft.</span><span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Apatent&rft_id=US983916A&rft.applcc=US&rft.title=Aneroid+Barometer&rft.inventor=Gotthilf+Lufft&rft.appldate=1909-06-04&rft.pubdate=1911-02-14"></span></span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Negretti & Zambra: <cite style="font-style:italic">A Treatise on Meteorological Instruments</cite>. Hrsg.: Negretti & Zambra, London. 2. Auflage. Baros Books, Trowbridge, Trowbridge, Wiltshire 1995, ISBN 0-948382-09-0, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>22</span> (Erstausgabe: 1884).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Barometer&rft.au=Negretti+%26+Zambra&rft.btitle=A+Treatise+on+Meteorological+Instruments&rft.date=1995&rft.edition=2&rft.genre=book&rft.isbn=0948382090&rft.pages=22&rft.place=Trowbridge%2C+Wiltshire&rft.pub=Baros+Books%2C+Trowbridge" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Philip R. Collins: <cite style="font-style:italic">Fitzroy and his barometers</cite>. Baros Books, Trowbridge, Wiltshire 2007, ISBN 978-0-948382-14-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>40</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Barometer&rft.au=Philip+R.+Collins&rft.btitle=Fitzroy+and+his+barometers&rft.date=2007&rft.genre=book&rft.isbn=9780948382147&rft.pages=40&rft.place=Trowbridge%2C+Wiltshire&rft.pub=Baros+Books" style="display:none"> </span></span>
</li>
</ol>
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Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4144061-4">4144061-4</a></span> </div>
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